Zukunft des Bloggens unter KI – welche Rolle dabei Googles KI-Systeme und Bing spielen

Blogs gehören seit vielen Jahren zur digitalen Infrastruktur des Internets und werden emsig gelesen. Weblogs sind derart etabliert, dass man schweigend davon ausgeht, dass diese Art von „webbasierten Tagebüchern“ auch in 50 Jahren noch weiter existieren. Doch ist dies wirklich der Fall?

Im Frühjahr 2025 mischte Google bereits mit seinen Google Overviews das World Wide Web auf. Publisher und Webseitenbetreiber beklagten sich reihenweise über zurückgehenden Traffic.

Einige Monate später setzte Google mit dem separaten AI-Modus dem Ganzen noch die Krone darauf. Viele Menschen erfahren die Antwort auf die gestellte Frage nun von Google selbst, ohne die Quelle (also die Webseite an sich) zu besuchen. Und KI wird nicht verschwinden. Da stellt sich die Frage: lohnen sich Blogs auch in Zukunft noch? Wie sieht die Welt in Google in 10 bis 20 Jahren aus? Dieser Frage gehe ich im folgenden Artikel jetzt ausführlich nach.

Google AI Mode und Google Overviews im Vergleich

Beide Modelle dienen dazu, um kontextabhängige Antworten zu generieren. Google Overviews liefert dabei simple Antworten direkt unter der Suchleiste integriert. Um den AI Mode aufzurufen, klickt der Nutzer auf einen KI-Shortcut. Im AI Mode ist es möglich, auch deutlich komplexere Fragen zu stellen. Die KI stellt daraufhin mehrere Suchanfragen auf einmal. Der größte Unterschied ist: Unter den Google Overviews findet man nach wie vor die gewohnten blauen Links. Im AI Mode entfallen dagegen die blauen Links.

Der Google AI Mode ist demnach weit mehr als eine einfache Antwortmaschine. Es ist eine völlig neue Weberfahrung. Zusätzlich zu den Antworten spuckt die KI auch weiterführende Links aus – also die Webseiten, aus denen die KI ihre Daten und Informationen bezieht. Das Startdatum im DACH-Raum war am 08. Oktober.2025. Mehrere Monate im Voraus wurde Google AI in den USA ausführlich getestet.

Um den KI-Modus aufzurufen, gibt es drei verschiedene Wege:

· über die Adresse google.com/ai

· den Button „KI-Modus“ in der Google-Suchleiste

· in der Google-App

Chancen und Risiken von Google AI Mode

Wie bereits erwähnt, stehen Betreiber von Webseiten seit der Einführung des KI-Systems bei Google massiv unter Druck. Laut einer Studie ist die durchschnittliche Klickrate von 15 % auf 8 % gesunken. Contentersteller müssen von nun an besonders aufpassen. Der Druck durch Google Overviews und durch Google AI nimmt ständig zu. Die Art und Weise wie Nutzer nach Informationen suchen verändert sich immens.

Doch digitale Unternehmer müssen den Kopf nicht in den Sand stecken. Unternehmen, welche ihre Marketingstrategie komplett überdenken, um in den KI-Übersichten oder im AI Mode zitiert zu werden, sichern sich einen großen Wettbewerbsvorteil. Google zeigt mit seinen beiden KI-Modellen, wohin die Reise geht zu einer Infrastruktur, in der Informationen und Chatstruktur ineinander fließen.

Die Intention des Milliardenkonzerns lautet dabei schlicht „fragen Sie was Sie wollen – die KI antwortet“ – ohne murren, ohne zögern, aber auch ohne echte Emotionen. Das ist nicht nur ein Update, das ist ein regelrechter Umsturz der Webökonomie. Für Webseitenbetreiber wird der Wettbewerb damit deutlich härter. Denn seit dem Jahr 2025 ist es nicht mehr nur Ziel auf Seite 1 zu landen, sondern von Google Overviews zitiert zu werden. Wer es aber versteht, den Umbruch zu seinen Gunsten zu nutzen, steht im KI-Zeitalter klar auf der Gewinnerseite.

Dies erfordert massive Investitionen in neue Strategien, wie dem E-E-A-T-Prinzip (Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthines). Dieses Prinzip war vor dem KI-Zeitalter mehr oder weniger nur eine Richtlinie. Jetzt ist es Gesetz.

Was garantiert nicht mehr funktioniert: Texte mit Keywords so vollzustopfen, dass selbst wohlwollende Leser innerlich abschalten. Semantik (Kontext, nutzerorientierte Fragen) bekommt hier einen höheren Stellenwert als sinnbefreites Keyword-Gedresche.

Eine weitere neue Hürde ist es, Blogartikel zu verfassen, die Google Overviews nicht so einfach zusammenfassen kann. Sprich: echte Erfahrungen, Meinungen, verschiedene Blickwinkel und Perspektiven (egal von oben, unten, von der Seite, durch die rosa Brille oder vom Standpunkt eines echten Experten aus). Ein gutes Beispiel dafür sind Rezensionen. Nur ein begeisterter Leser weiß, wie es ist, ganze Nächte lang einen 1.000-Seiten-Roman zu verschlingen. Genau diese Erfahrung ist die Grundlage einer echten Rezension – und hier stößt KI an ihre Grenzen.

Daran sieht man: KI kann nicht alles. Auch wenn viele Publisher in KI bereits das jüngste Gericht sehen. Dabei vergessen sie, dass eine KI eine Maschine ist und bleibt. Ein Algorithmus kennt weder echte Empathie noch Emotionen.

Was hier passiert ist eine enorme Verschiebung der User Journey sowie des Klickverhaltens. Anstatt nur Klick auf Webseite und Kunde „weg“ passiert jetzt folgendes: Suchende bleiben oft im AI-Modus und stellen Anschlussfragen, die auf der vorhergehenden Antwort aufbauen. Die Klicks entstehen nun vermehrt im AI Modus selbst über die verlinkten Quellen.

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Abbildung 0: Hier siehst du die Eingabemaske vom Google AI-Modus

So reduziert Google Overviews den Traffic von Webseiten – und warum das kein Grund zur Panik ist

Ein wichtiger Gedanke zu diesem Thema: ja, es gibt Studien, die bestätigen, dass die KI-Übersichten dazu führen, dass Menschen seltener auf eine Webseite klicken. Dies betrifft insbesondere längere Fragen als Suchintention. Der durchschnittliche CTR-Wert (Klickrate) sinkt somit von 15 % auf 8 %. Das klingt erstmal nicht schön. Besonders pikant dabei: es gibt keinen Ausstieg aus diesem Dilemma. Denn wer Google Overviews verhindern will, läuft schnurstracks auf eine Deindexierung hinaus. Heißt: Wer eine Webseite veröffentlicht, muss wohl oder übel die bittere KI-Pille schlucken.

Doch bevor du jetzt den endgültigen Abgesang deines Blogs heraufbeschwörst, gibt es auch einige gute Nachrichten. So können zwar Google Overviews und vornehmlich Google AI Mode zwar auf fast jede Frage eine Antwort liefern, aber ob die Antwort dann auch richtig ist, steht auf einem anderen Planeten. Bei Google Overview kamen dann auch mal schnell absurde Antworten wie „Steine essen“. Künstliche Intelligenz halluziniert gerne mal oder verknüpft verschiedene Sachverhalte komplett falsch. So gibt es immer noch einen guten Grund, selbst zu googeln. Mit der Bereitstellung von komplexen sowie spezialisierten Fachartikeln sowie multimedialen Inhalten gibt man den Nutzern genügend Anlass, um auch noch klassische Blogs zu besuchen.

In Zukunft stehen vor allem meinungsbasierte Artikel statt reine Informationstexte im Fokus. Reine sachorientierte Fragen wie „welche Gitarren gibt es von Fender?“ sowie reine Produktvergleiche werden öfters von der KI beantwortet. Ein Blog, der also allein auf klar beantwortbare Fakten beruht, ist im KI-Zeitalter eher schwierig. Dagegen werden Meinungsartikel und Erfahrungsberichte von Google Overviews meistens ignoriert. Zudem steigt durch den Google KI Mode die Anzahl an Suchanfragen weiter an.

Und das Wichtigste überhaupt: Google verfügt zwar über eine absolute Monopolstellung, ist dennoch nicht die einzige Trafficquelle. Umso wichtiger ist es im KI-Zeitalter, auf mehrere Pferde zu setzen wie Social-Media-Marketing (Instagram, TikTok, X, Pinterest), E-Mail-Listen, Gastartikel sowie alternative Suchmaschinen (Bing, Yahoo).

Dies ergibt einen wirkungsvollen Cocktail, der einen unheimlichen Schutzschild deines Blogs vor dem KI-Wahnsinn erzeugt. Google ist zwar der Inbegriff der Markmacht schlechthin, agiert aber nicht auf einer einsamen Insel. Flexibilität und Anpassung gegenüber den sich ständig ändernden Rahmenbedingungen sind das A und O, um auch in Zukunft als Blogger zu überleben.

Die Politik zeigt uns: Die Abhängigkeit von einer einzigen großen Marktmacht (Russland) hat uns im Ukrainekrieg fast das Genick gebrochen. Denn Erdöl ist damit viel teurer geworden. Wer also allein auf Google setzt, hat von vornherein schlechtere Wettbewerbsbedingungen.

Aus SEO-Sicht ergibt das einen klaren Perspektivwechsel: weg von reinen Keywords hin zu AI Visibility.

Darum wird es auch in Zukunft die blauen Links geben – trotz Google AI Mode

Da Google seit dem Jahr 2025 verstärkt auf KI setzt, stellen sich viele Publisher eine sehr wichtige Frage, quasi den rosa Elefanten im Raum: wird Google in Zukunft die klassische Liste an Webseitenlinks behalten oder irgendwann einmal komplett auf KI-Technologie umstellen?

Einige Publisher argumentieren hier, dass Google die KI-Technologie derzeit schrittweise einführt, um durch sie später die blauen Webseitenlinks zu ersetzen. Und schließlich hätte Google ja „kein Interesse“ an den kleinen Webseitenbetreibern. Als Milliardenkonzern kann man ja Google gut und gerne eine egoistische Einstellung attestieren. Diese Argumentation ist jedoch zu kurz gedacht.

Denn woher bezieht der KI-Modus seine Daten? Und woher nimmt Google seine Werbeeinnahmen? – richtig, von Webseitenbetreibern. Heißt im Klartext: Wenn Google tatsächlich die blauen Links abschafft, würde dies zu einem Kollektivsterben von fast allen Webseiten führen und somit ein ökonomischer Selbstmord für das Unternehmen. Google kann die blauen Links gar nicht abschaffen, ohne sich massiv ins eigene Fleisch zu schneiden. Es würde quasi den Ast (das Ökosystem aus einer Vielzahl an Webseiten) absägen, auf dem der Konzern selbst sitzt.

Abgesehen davon sitzt auch die EU dem Konzern im Nacken und beobachtet ihn genau. Es gab bereits massive Klagen gegen Google. Falls Google zu weit gehen würde, würde die EU definitiv einschreiten, da dies dann einen klaren Kartellrechtsverstoß darstellt. Zudem entfallen dann auch die Quellen. Nutzer hätten also keine Möglichkeiten mehr, die Informationen nachzuprüfen.

Viele Menschen nutzen den KI-Modus auch gar nicht, sondern setzen allein auf das klassische Sucherlebnis. Diese Menschen würden dann zu anderen Suchmaschinen (wie Bing) abwandern.

Fazit: Man darf mit allergrößter Wahrscheinlichkeit annehmen, dass die Manager von Google klug genug sind,, um zu wissen, dass die blauen Links unersetzlich sind. Google hatte dies auch bereits in einem Statement angekündigt, das normale Web zu behalten. Der KI-Modus ist und bleibt daher ausschließlich eine Ergänzung.

Trafficverlust durch Google Overviews? Entspann dich – warum Bing jetzt zur echten Traffic-Chance wird

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Abbildung 1: Suchmaske von Bing

In den vorherigen Absätzen dieses Artikels habe ich ausführlich untersucht, wie sich KI auf den Traffic von Google auswirkt. Um sich als Publisher von Google ein Stück weit zu lösen, ist die Suchmaschine Bing eine großartige Wahl.

Denn es handelt sich hier um die zweitbeliebteste Suchmaschine weltweit und verfügt eine riesige Anhängerschaft in den USA (Marktanteil bereits von 30 %!) , Großbritannien, Kanada und Australien. In Deutschland ist der Marktanteil zwar deutlich niedriger, jedoch ist Bing nicht so massiv überflutet mit Blogs wie Google. Die Konkurrenz ist daher deutlich niedriger. Die Indexierung sowie das Ranking basieren bei Bing auf anderen Aspekten als beim größeren Konkurrenten.

So setzt Bing auf verschiedene Crawler (wie Bingbot, AdIdxBot und MicrosoftPreview). Rankingfaktoren sind unter anderem Backlinks, Authentizität, Nutzerengagement-Metriken, Social-Media-Integration sowie die Ladegeschwindigkeit des Blogs.

Ich empfehle dir auch, das Bing Webmaster Tool zu nutzen. Hier bekommst du eine Übersicht über die erreichten Impressionen, Klicks sowie den CTR-Wert (Klickrate in %). Ich nutze das Tool selbst für meinen Blog. Ich habe meinen Blog mithilfe von Yoast SEO auf Bing indexiert. Und das Beste ist: Aufgrund der Besonderheit, dass die alternativen Suchmaschinen Yahoo, DuckDuck Go sowie Ecosia eng mit Bing verwoben sind, wird dein Blog bei einer Einreichung bei Bing auch automatisch bei diesen kleinen Suchmaschinen indexiert. Bei

YouTube gibt es auch eine Videoanleitung, wie du dies ganz einfach selbst umsetzt: https://www.youtube.com/watch?v=YIAIA0qEpPI

Um deine Webseite auf Bing anzumelden, gibt es ein wunderbares Werkzeug: das Bing Webmaster Tool, dass dich exakt Null Cent kostet. Für die Indizierung hast du zwei Möglichkeiten. Nutze einfach die Variante, die dir am ehesten zusagt.

Option A: Anmeldung über dein Google Konto

Falls du deine Webseite schon bei Google indiziert hast, ist dies der einfachste Weg. Denn hier benötigst du tatsächlich keinen Code. Rufe zuerst die Webseite „Bing Webmaster Tools“ auf und klicke auf den Google-Button. Nun meldest du dich einfach über dein Googlekonto an. Dann öffnet sich ein Fenster, bei der du dich zwischen der Google- und der reinen Bing-Variante entscheiden kannst. Gehe nun bei Google Search Console einfach auf „importieren“. Anschließend bestätigst du noch einmal deine Daten und klickst noch dann schlussendlich auf „Import“. Alle Verifizierung und Sitemaps werden nun vollautomatisch von Bing übernommen. Im Yoast-Plugin brauchst du bei dieser Variante garnichts zu erledigen.

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Abbildung 2: Anmeldeseite von Bing

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Abbildung 3: Auswahlmaske zwischen Google Search Console-Methode

und Bing-Methode

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Abbildung 4: Anmeldung bei Google

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Abbildung 5: Import-Button der Google Search Console

Option B: Anmeldung direkt über Bing

Falls du noch kein Google-Konto besitzt, ist dies die elegante Möglichkeit für dich, deine Webseite exklusiv bei Bing zu indizieren. Hier gehst du in der Anmeldemaske von Bing auf Microsoft und meldest dich mit deinem Microsoft-Konto an. Bei „add your site manually“ kopierst du nun deine vollständige URL rein und klickst auf „add“. Danach fragt dich das System, ob du die Indizierung mithilfe deiner WordPress-Anmeldedaten vornehmen möchtest, klicke hier auf „no“. Im Anschluss öffnet sich ein Fenster mit XML-File und HMTL-Metatag zur Auswahl. Nutze hier Option 2. Navigiere in deinem WordPress-Backend nun zu Yoast-SEO und rufe dort Einstellungen – Websiteverbindungen auf. Kopiere jetzt den HTML-Tag einfach in das Eingabefeld für Bing in Yoast. Bestätige dann den ganzen Prozess mit „Änderungen speichern“. Gehe dann zurück zu Bing und klicke schlussendlich noch auf „verify“.

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Abbildung 6: Anmeldung auf dem Microsoft Konto über Bing

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Abbildung 7: Eingabemaske auf Bing für die URL der Webseite

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Abbildung 8: Abfrage über WordPress

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Abbildung 9: Auswahl zwischen den Verifikationsmöglichkeiten auf Bing

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Abbildung 10: Yoast SEO im WordPress-Dashboard

Abbildung 11: Website-Funktionen auf Yoast SEO

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Abbildung 12: Eingabefeld für den Verifizierungscode

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Abbildung 13: Bestätigung der Verifizierung

So bekommst du konkret mehr Reichweite durch Bing

Du bist nun erfolgreich bei Bing indexiert? Perfekt, damit hast du indessen den ersten Schritt in Richtung Unabhängigkeit von Google erledigt. Doch damit ist es noch nicht getan.

Unabhängig von der Suchmaschine lautet der heilige Gral des SEO nun  möglichst viele qualitativ hochwertige Artikel. Dies gilt also nicht nur für Google, sondern auch für Bing. Die Suchmaschine bedient sich dabei eines speziellen Algorithmus, des sogenannten BERT (Bidirectional Encoder Representations from Transformers). Dieses Modell zielt auf das bessere Verständnis von Webinformationen ab. Eine große Rolle spielen dabei die Intelligent Answers (ähnliche Funktion wie die Featured Snippets von Google).

Was genau bedeutet das für dich?

Stelle sicher, dass du nur Content mit hoher Qualität für Bing schreibst. Schreibe lieber selbst, anstatt KI nutzen. Sorge zudem für einen glasklaren Nutzen für deine Nutzer und schreibe keine Duplikate.

Natürlich darfst du auch Keywords und Backlinks nicht außer Acht lassen. Es gibt hier jedoch einen großen Unterschied zu Google. So differenziert die zweitgrößte Suchmaschine der Welt zwischen Keywords im Singular und im Plural. Dabei sind Suchanfragen in der Einzahl eher informationsorientiert und in der Mehrzahl transaktionsorientiert. Vermeide es aber unbedingt, endlose Keywordketten in deine URLs zu legen. Denn Bing liebt kurze und knackige URLs.

Bei den Backlinks spielt im Gegensatz zu Google auch hier die Qualität eine größere Rolle als die Quantität. Dabei stehen die Domainendungen .gov (Government), .edu (Education) sowie org. (Organisation) hoch im Kurs. Zudem bewertet Bing das Alter der Domain stärker als Google.

Dann gibt es noch einen Rankingfaktor für Bing, den Google so gut wie ausblendet: den Fokus auf Social Media. Denn Bing gewichtet Likes und Follower von Instagram und Co. sehr stark für das Ranking. Es empfiehlt sich also, neben der Arbeit an Blogartikeln zusätzlich auf die Erstellung von Social-Media-Content zu setzen. Die Ladezeit ist zwar kein grundsätzlicher Rankingfaktor, aber dafür die Absprungrate. Und bekanntermaßen gilt: Je länger eine Webseite lädt, umso schneller verlassen die Nutzer die Webseite. Insbesondere eine Ladezeit von über 5 Sekunden gilt als K.O.-Kriterium.

Hier sind einige Beispiele gelistet, um eine allzu lange Ladezeit deines Blogs zu vermeiden:

  • asynchrones Laden
  • Gzip-Komprimierung
  • Verwendung einer CDN
  • Bilder komprimieren

Der größte Vorteil gegenüber Google ist jedoch die deutlich niedrigere Konkurrenz. Denn die Suchmaschine hat gerade einmal 6,79 % Marktanteil auf Desktopgeräten. Daher setzen fast alle Webseitenbetreiber auf Google.

Weshalb manche Menschen lieber auf Bing setzen, anstatt auf Google, hat handfeste Gründe. Zum einen sticht Bing mit einer sehr guten Bilder- und Videosuche hervor. Mit der Darstellung von qualitativ hochwertigeren Suchergebnisse, einem HD-Wallpaper sowie dem aktuellen Datum hebt sich Bing massiv von Google ab. Das Ganze rundet Bing mit einer guten Qualität in mobilen Apps ab.

Natürlich lebt auch Bing nicht im luftleeren Raum. Deswegen kann Bing die Vorreiterrolle von Google in Sachen KI nicht länger ignorieren und integriert seit geraumer Zeit selbst eigene AI-Elemente im System. Seit diesem Jahr plaziert auch Bing sein KI-System (Copilot) ganz oben unter viele Suchanfragen. Aber wie auch bei Google sinkt der Traffic hier nicht auf Null.


Hier sind einige Beispiele gelistet, um eine allzu lange Ladezeit deines Blogs zu vermeiden:

       asynchrones Laden

       Gzip-Komprimierung

       Verwendung eines CDN

       Bilder komprimieren

Der größte Vorteil gegenüber Google ist jedoch die deutlich niedrigere Konkurrenz. Denn die Suchmaschine hat gerade einmal 6,79 % Marktanteil auf Desktopgeräten. Daher setzen fast alle Webseitenbetreiber auf Google.

Weshalb manche Menschen lieber auf Bing setzen, anstatt auf Google, hat handfeste Gründe. Zum einen sticht Bing mit einer sehr guten Bilder- und Videosuche hervor. Mit der Darstellung von qualitativ hochwertigeren Suchergebnissen, einem HD-Wallpaper sowie dem aktuellen Datum hebt sich Bing massiv von Google ab. Das Ganze rundet Bing mit einer guten Qualität in mobilen Apps ab.

Natürlich lebt auch Bing nicht im luftleeren Raum. Deswegen kann Bing die Vorreiterrolle von Google in Sachen KI nicht länger ignorieren und integriert seit geraumer Zeit selbst eigene AI-Elemente im System. Seit diesem Jahr platziert auch Bing sein KI-System (Copilot) ganz oben unter viele Suchanfragen. Aber wie auch bei Google sinkt der Traffic hier nicht auf Null.


Fazit: wird es auch in 10 Jahren noch Blogs geben?

Das Kernziel eines kommerziell betriebenen Blogs ist es ja, durch SEO und möglichst interessante Inhalte bei Google möglichst weit vorne (idealerweise auf Seite 1) platziert zu werden. Dadurch kommen viele Besucher auf den Blog, die dann für Umsatz sorgen (zum Beispiel durch Affiliate-Links, Google Adsense oder Spenden). Was,  wenn der Besucher durch Chatbots und Google-KI nicht mehr gezwungen ist, einen Blog zu besuchen?

In diesem Artikel habe ich diesen Sachverhalt bereits argumentativ zerlegt: Die Klickrate ist spürbar zurückgegangen, aber nicht auf null. Es gibt zwar eine kollektive Angst um „Google Zero“ aber dies ist mehr wie ein psychologisches Geisterschiff als die Realität. Denn wie schon beschrieben bleiben auch im Jahr 2026 echte menschliche Stimmen und Sichtweisen wichtig. Dies wird sich auch in 10 Jahren kaum ändern. Denn Google braucht die Webseiten, um sein Geschäftsmodell weiter durchzuziehen.

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